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Federlinge bei Wellensittichen

Federlinge, auch Mallophagen genannt, sind kleine, etwa ein bis drei Millimeter große Insekten, die sich von den Federn der Wellensittiche ernähren. Man kann sie zwar mit bloßem Auge erkennen, allerdings verstecken sie sich im Gefieder und sind nur schwer aufzufinden. Die Nissen (Eier) der Federlinge werden überwiegend an den Unterseiten der langen Federn von Flügel und Schwanz abgelegt und sind dort als brauner Belag zu sehen.
Übertragen werden Federlinge durch Körperkontakt. Da viele Wildvögel von diesen Parasiten befallen sind, besteht vor allem Ansteckungsgefahr für Wellensittiche, die in Außenvolieren gehalten werden.
Symptome, die auf einen Befall mit Federlingen hinweisen, sind Veränderungen des Gefieders. Das kann von zerrupftem Aussehen einzelner Federn über schütteres Gefieder bis hin zu völlig kahlen Stellen reichen. Außerdem rufen die Federlinge Juckreiz und damit einhergehendes häufiges Kratzen und Putzen bei den Wellensittichen hervor.


 

Therapie von Federlingen bei Wellensittichen

Besteht der Verdacht, dass Wellensittiche von Federlingen befallen sind, sollte ein auf Vögel spezialisierter Tierarzt aufgesucht werden. Dort können die Parasiten genau untersucht und bestimmt werden. Erst dann sollte man zu einem adäquaten Medikament greifen.
Im freien Handel gibt es Insektizide, die die Federlinge zuverlässig abtöten. Leider werden jedoch auch häufig die Wellensittiche durch sie stark geschädigt oder sogar getötet. Deshalb sollte man auf gar keinen Fall eigenmächtig Medikamente verabreichen, selbst wenn diese vom Hersteller als unbedenklich für Vögel dargestellt werden.

 

Behandlung von Federlingen bei Wellensittichen

Bei Verdacht auf einen Befall mit Federlingen müssen der Käfig und alle Gegenstände, mit denen der Vogel Kontakt hatte, desinfiziert werden. Dazu kann man kein handelsübliches Desinfektionsmittel

nehmen, da die Wellensittiche so vergiftet werden. Im Zoofachhandel oder beim Tierarzt erhält man  für Vögel unschädliche Desinfektionsmittel. Aber auch mit diesen dürfen die Wellensittiche nicht in Berührung kommen, selbst wenn sie im Beipackzettel als ungefährlich beschrieben werden. Geraten Spraypartikel in Auge, Mund oder Nase, kann das den Tod für den Vogel bedeuten.

 



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