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Tierheilpraktiker Ausbildung

Nicht nur in der Humanmedizin sondern auch in der Tierheilkunde gibt es mittlerweile eine große Nachfrage nach alternativen Behandlungsmethoden. Für viele Menschen ist eine naturheilkundliche Medizin eine gute Ergänzung zur Allopathie. Die Zahl der Tierheilpraktiker ist deshalb in den letzten Jahren auch sehr angestiegen. Bevor man sich entschließt, den Beruf des Tierheilpraktikers auszuüben, sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es sich um eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit handelt. Man hat mit kranken Tieren und mit ihren oft sehr traurigen und mitleidenden Besitzern zu tun. Der Umgang mit Mensch und Tier ist für den Tierheilpraktiker anstrengend und erfordert sehr viel Feingefühl. Eine gute Ausbildung sollte als absolute Voraussetzung und Notwendigkeit angesehen werden.


 

Gesetz Tierheilpraktiker

Zunächst einmal sollte man wissen, dass „Tierheilpraktiker“ im Gegensatz zu „Heilpraktiker“ keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Das  bedeutet, dass jeder Mensch sich auch ohne Ausbildung Tierheilpraktiker nennen darf. Man sollte jedoch bedenken, dass Tierheilpraktiker für Fehldiagnosen und falsche Behandlungen haftbar gemacht werden können.
In einigen Bundesländern muss die Tätigkeit als Tierheilpraktiker jedoch beim Veterinäramt gemeldet werden. Eine Besichtigung der Räumlichkeiten und einen Sachkundenachweis durch das Amt ist die Voraussetzung für die heilkundliche Tätigkeit.

 

Ausbildung zum Tierheilpraktiker

Leider gibt es in Deutschland keine standardisierte Ausbildung zum Tierheilpraktiker. Das liegt daran, dass die Berufsbezeichnung „Tierheilpraktiker“ gesetzlich nicht geschützt ist und es demzufolge auch keine gesetzlichen Auflagen zur Ausbildung gibt. So kann man Tierheilpraktiker werden, indem man entweder eine fundierte, mehrjährige Ausbildung durchläuft, oder auch nur einen Wochenendkurs besucht. Schlimmstenfalls können sich sogar Menschen gänzlich ohne Ausbildung Tierheilpraktiker nennen. Einige Ausbildungen enden mit einer praktischen Prüfung und theoretischen Prüfungsfragen. Die Kosten für die Tierheilpraktiker Ausbildung hängen natürlich auch von deren Qualität ab. Wenn man als Tierheilpraktiker gut und seriös arbeiten möchte, sollte man die verschiedenen Ausbildungsangebote miteinander vergleichen, und vor allem Wert auf fundierte Grundlagen und qualifizierte Ausbilder legen.
Um erfolgreich Tiere behandeln zu können, ist eine gute Ausbildung unerlässlich!!!


 

Fernstudium Tierheilpraktiker

Für viele Menschen ist ein Fernstudium zum Tierheilpraktiker eine attraktive Alternative zu einer herkömmlichen Ausbildung. Das Angebot an Fernlehrgängen ist groß. Vor dem Antritt eines Tierheilpraktiker Fernstudiums sollte man jedoch beachten, dass die Behandlung von Tieren nicht nur theoretisches Wissen, was gut per Fernstudium zu vermitteln ist, voraussetzt. Der Umgang mit den Tieren, Krankheiten erkennen und die Durchführung von Therapien lassen sich nur im direkten Umgang mit den Patienten erlernen. Deshalb sollte ein Fernstudium immer praktische Lehrstunden oder die Möglichkeit zu einem Praktikum enthalten.

 

Tierheilpraktiker Berufsbild

Die Tätigkeiten eines Tierheilpraktikers sind recht vielfältig. Indem er Tierhalter über Haltung und Fütterung berät, versucht er Krankheiten zu vermeiden oder zu heilen. Er kann Tiere auch behandeln, ist darin jedoch eingeschränkt, da er weder rezeptpflichtigen Medikamente verschreiben noch chirurgische Eingriffe und Impfungen durchführen darf. Methoden, die Tierheilpraktiker häufig durchführen, sind z.B. (klassische) Homöopathie, Akupunktur, Bachblüten Therapie, Farbtherapie, Musiktherapie, Kinesiologie, TCM und die Behandlung mit pflanzlichen Medikamenten.
Leider werden auch immer wieder esoterische „Behandlungen“, wie telepathische Befragungen von Tieren oder Heilung durch Gedankenübertragung am Telefon, angeboten. Diese Methoden haben keinerlei Einfluss auf die Gesundheit von Tieren.Im schlimmsten Fall können sie sogar zu deren Tod führen, wenn eine notwendige medizinische Behandlung ausbleibt.

 

Tierheilpraktiker Verband

In Deutschland gibt es sieben verschiedene Tierheilpraktiker Verbände. In der Regel sind spezielle Ausbildungsstätten an die Berufsverbände angeschlossen. Die Anforderungen an die Auszubildenden und die Ausbildungsinhalte sind sehr unterschiedlich, da keine rechtsgültige Ausbildung für Tierheilpraktiker existiert. Einen Dachverband mit Weisungsbefugnis, der ähnlich wie zum Beispiel die Tierärztekammer aufgebaut ist, gibt es nicht.


 

Berufsordnung Tierheilpraktiker

Eine einheitliche Berufsordnung für Tierheilpraktiker in Deutschland gibt es nicht. Die verschiedenen Verbände können zwar ihre eigenen Berufsordnungen beschließen, sie erhalten aber keine Rechtsverbindlichkeit, da es in Deutschland den Beruf des Tierheilpraktikers im Gesetz nicht vorkommt. Deshalb gibt es auch keine rechtlichen Reglementierungen und keine gesetzlichen Mindestanforderungen.

 

Berufspflicht Tierheilpraktiker

Einige Tierheilpraktikerverbände haben in ihrer Berufsordnung auch eine Berufspflicht für Tierheilpraktiker festgelegt. Man kann sie als eine Art Ehrenkodex für Tierheilpraktiker betrachten. In ihr enthalten sind die Schweigepflicht, eine Fortbildungspflicht und die Sorgfaltspflicht. Aus den schon oben genannten Gründen ist die Berufspflicht für Tierheilpraktiker jedoch nicht gesetzlich bindend.

 

Was darf der Tierheilpraktiker

Tierheilpraktiker dürfen bei der Behandlung von Tieren nur all die Dinge tun, die auch jedem anderen Laien erlaubt sind. Da es keine Standardisierung bei der Ausbildung von Tierheilpraktikern gibt, erhalten sie auch keine Sondergenehmigungen für die Tier-Therapie. Die Behandlung muss in Übereinstimmung mit dem Arzneimittelgesetz, Seuchengesetz und Tierschutzgesetz erfolgen.

 

Gebühren Tierheilpraktiker

Von den verschiedenen Tierheilpraktikerverbänden ist eine Gebührenordnung festgelegt worden. Die Mitglieder der Berufsverbände sind gehalten, sich an den Preisen zu orientieren. Leider ist die Gebührenordnung nicht bindend und so können die Honorare von Behandler zu Behandler sehr unterschiedlich sein. Über die Gebühren der verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden kann man sich beim jeweiligen Berufsverband erkundigen.

 

Allgemeine Info über Tierheilpraktiker, Tierärzte und Verhaltensberater für Vögel können Sie ebenfalls bei uns nachlesen.

Bücher über Krankheiten bei Vögeln

Wenn Sie mehr über Gesundheit und Krankheiten von Sittichen erfahren möchten,können wir Ihnen einige Bücher zu diesen Themen empfehlen:

Die Bücher von Ann Castro, die als Papageienexpertin der Fernsehsendung „Drei Engel für Tiere“ bekannt ist, erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit uns sind sachlich sehr fundiert.

Die nächsten beiden Bücher wurden von Tierärzten geschrieben

 

und hier noch zwei Literaturempfehlungen über alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Vögeln:



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