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Tierarztbesuch mit Sittichen

Springsittich mit gebrochenem Flügel

Springsittich mit gebrochenem Flügel

Wenn ein Sittich erkrankt, sollte man auf jeden Fall einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen. Um im Notfall Zeit zu sparen, ist es sinnvoll, sich frühzeitig um eine geeignete Adresse und um eine Notfallvogelklinik, die auch Nachts und am Wochenende geöffnet hat, zu kümmern. Die Telefonnummern sollten immer griffbereit am Telefon liegen. Um in der Aufregung nichts zu vergessen, ist es sinnvoll, sich Fragen an den Tierarzt zuhause aufzuschreiben.
Wenn von den Erklärungen des Tierarztes etwas unklar ist oder in der Aufregung etwas nicht richtig verstanden wurde, sollte man immer nochmal genau nachfragen. Eine exakte Nachbehandlung zuhause kann lebenswichtig für den Sittich sein. Auch wenn man nach dem Besuch Probleme bei der Medikamentengabe hat, sollte man sich nicht scheuen, den Arzt anzurufen und um Rat zu bitten.

 

Transport der Sittiche

Für den Transport zum Tierarzt benötigt man einen kleinen Käfig, der auch bei Bedarf als Krankenkäfig nutzbar ist. Als Vogelhalter sollte man einen Transportkäfig oder eine Transportbox immer griffbereit im Hause haben.
Für die Fahrt sollte der Käfig mit Futter und Wasser ausgestattet werden. Wenn es draußen kalt oder windig ist, kann man ihn mit einem großen Handtuch abdecken, damit das kranke Tier möglichst warm gehalten wird. Bei großer Hitze sorgt man für Abkühlung, indem über einen Teil des Käfigs ein feuchtes Handtuch gelegt wird. So entsteht Verdunstungskälte.
Ein kranker oder verletzter Sittich sollte in der Regel während des Transports warm und dunkel gehalten werden. So hat er weniger Stress und muss keine Energie für die Aufrechterhaltung seiner Körpertemperatur verschwenden.
Vermutet man bei einem Sittich jedoch eine Kopfverletzung, muss er kühl und dunkel transportiert werden. Auch sollte in diesem Fall die Transportbox sehr klein sein, damit der Vogel sich möglichst wenig bewegen kann. Das ruhige Sitzen kann dazu beitragen, dass ein Schock vermieden wird.

Nachbehandlung der Sittiche

Die Nachbehandlung der Sittiche erfolgt meistens zuhause. Oft müssen über einen gewissen Zeitraum hinweg Medikamente verabreicht werden. Das ist nicht immer ganz einfach. Einige Medikamente gibt man in das Trinkwasser, was jedoch den Nachteil hat, dass man die aufgenommene Dosis nicht genau kontrollieren kann. Sicherer ist es, den Sittichen die Medizin direkt mit einer Spritze (natürlich ohne Nadel) in den Schnabel zu träufeln. So kann man genau kontrollieren, ob und wieviel von dem erkrankten Vogel aufgenommen wurde. Diese Methode hat jedoch den Nachteil, dass man zu jeder Medikamentengabe den Sittich mit der Hand fangen muss. Das ist für viele Halter nicht einfach und bedeutet für den Vogel Stress. Für welche Art der Medikamentengabe man sich letztendlich entscheidet, sollte auf jeden Fall mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Menge und Verdünnung der Medikamente müssen auf die Dareichungsart abgestimmt werden.

Zusätzliche Maßnahmen für kranke Sittiche

Bei den meisten Erkrankungen tut es den Sittichen gut, wenn Stress vermieden wird und sie ausreichend Ruhe erhalten, damit sie sich erholen können. Eine Wärmelampe unterstützt den Genesungsprozess, da die Vögel sehr viel Energie benötigen, um ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten.

 

Bücher über Krankheiten bei Vögeln

Wenn Sie mehr über Gesundheit und Krankheiten von Sittichen erfahren möchten,können wir Ihnen einige Bücher zu diesen Themen empfehlen:

Die Bücher von Ann Castro, die als Papageienexpertin der Fernsehsendung „Drei Engel für Tiere“ bekannt ist, erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit uns sind sachlich sehr fundiert.

Die nächsten beiden Bücher wurden von Tierärzten geschrieben

 

und hier noch zwei Literaturempfehlungen über alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Vögeln:



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