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Krankheiten an Schnabel und Krallen

Schnabel und Krallen von Sittichen bestehen aus Horn und wachsen lebenslang nach. Damit Schnabel und Krallen nicht zu lang werden, müssen die Vögel die Möglichkeit besitzen, sie zu wetzen bzw. abzunutzen. Dies können sie am besten an Sitzstangen aus Naturholz und an Kalksteinen. Wenn die Sittiche daran viel nagen und klettern, wird der Schnabel in Form gebracht und splittert an der Spitze in feinen Blättchen ab. Die Krallen bleiben kurz und ermöglichen den Tieren, gefahrlos zu klettern und sich ausreichend zu putzen.
Für ein gesundes Krallen- und Schnabelwachstum ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Zusätzlich zu dem Körnerfutter sollten die Sittiche immer Obst oder Grünfutter zur Verfügung haben. Unter Umständen sollte man Vitaminpräparate in das Trinkwasser geben. Auch auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen ist zu achten. Dies erreicht man durch die Gabe von Grit, Mineralvogelsand, Sepiaschalen, Kalksteine und eventuell Kalziumpräparate.

 

Starkes Schnabelwachstum

Bei kranken oder alten Sittichen kommt es manchmal zu übermäßigem Schnabelwachstum. Betroffen ist meist nur der Oberschnabel. Der Vogel bekommt Probleme beim Fressen und kann sich irgendwann nicht mehr selbst ernähren. Wenn man ihm nicht hilft, muss er langsam und elendig verhungern. Auch besteht die Gefahr, dass der Sittich sich mit seinem langen spitzen Schnabel selbst verletzt.

 

Hilfe bei starkem Schnabelwachstum

Ist der Schnabel eines Sittichs trotz geeigneter Vorsorgemaßnahmen (Kalkstein, Naturäste) zu lang gewachsen, sollte man mit dem Tier einen auf Vögel spezialisierten Tierarzt aufsuchen. Dort wird der Schnabel mit einem geeigneten Werkzeug gekürzt. Bei einigen Sittichen muss diese Prozedur in regelmäßigen Abständen erfolgen. Ohne genaueste Anleitungen durch einen Tierarzt sollte man das Schneiden des Schnabels keinesfalls selbst vornehmen. Wenn man an der falschen Stelle oder zu tief schneidet, kommt es zu Blutungen, die gefährlich für den Sittich werden können.

 

Zu lange Krallen bei Sittichen

Ebenso wie der Schnabel, neigen auch die Krallen bei alten und kranken Sittichen manchmal zu übermäßigem Wachstum. Damit der Vogel sich beim Putzen nicht selbst verletzt und beim Klettern nicht hängen bleibt, sollte man die Krallen kürzen. Das kann zunächst ein Tierarzt machen. Mit dessen Anleitung lernt man das  Krallen schneiden jedoch und kann es später allein durchführen. Hält man den Vogelfuß gegen helles Licht, sieht man das dunkle Blutgefäß in der Kralle. Mit einer scharfen Zange wird unterhalb der Ader die Kralle schräg abgeschnitten. Damit es nicht zu Blutungen kommt, sollte man das Horn nicht zu kurz schneiden.

 



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