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CITES

CITES ist die Abkürzung für ein internationales Abkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora). Dieses Abkommen soll den weltweiten Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen kontrollieren und beschränken. Auf Deutsch wird es häufig auch das Washingtoner Artenschutzabkommen genannt.
Da der Mensch den Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen zerstört hat und auch weiterhin zerstört, die Tiere jagd und tötet oder sie fängt, um sie mit großem Profit auf dem Heimtiermarkt zu verkaufen, haben die Mitgliedsstaaten von CITES Bestimmungen erlassen, von denen man sich verspricht, dass möglichst viele Arten geschützt und vor dem Aussterben bewahrt werden. So ist die Einfuhr und der Besitz bedrohter Arten verboten. Nur mit einer behördlichen Genehmigung darf man diese Tiere halten.


 

CITES Liste

Damit zweifelsfrei geklärt ist, welche Arten nicht gehandelt und ohne Erlaubnis gehalten werden dürfen, wurden spezielle CITES Listen erstellt, auf denen alle gefährdeten Tier- und Pflanzenarten aufgeführt sind. Diese Listen werden als Anhang 1, Anhang 2 und Anhang 3 des Washingtoner Artenschutzabkommens bezeichnet. Alle Tiere, die in einem der Anhänge gelistet sind, sind in Deutschland Melde- und Kennzeichnungs pflichtig. Tiere aus Anhang 1 benötigen zusätzlich eine CITES Bescheinigung.
Auf der CITES Liste für Vögel findet man fast alle Papageien und Sittiche, bis auf Wellensittiche und Nymphensittiche. Das bedeutet, dass fast alle Sitticharten nur gehalten werden dürfen, wenn Sie die Vögel angemeldet haben und die erforderlichen Papiere vorweisen können. Ohne gültiges Zertifikat müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen Ihre Sittiche weggenommen werden. Zusätzlich ist ein Bußgeld fällig.

 

CITES Anhang 1

In Anhang 1, auch Anhang A genannt, sind die vom Aussterben bedrohten und deshalb besonders geschützten Arten gelistet. Der Handel und der Besitz dieser Tiere ist nur mit einer „CITES Bescheinigung“ erlaubt, die so etwas wie ein Personalausweis des Vogels ist. In Anhang A findet man die meisten Großpapageien, aber auch einige Sitticharten (z.B. Nachtsittich, Erdsittich, Arasittich etc.). Alle zwei Jahre wird die Einstufung der Arten überprüft und aktualisiert. Wenn beispielsweise der Bestand einer Art zurückgegangen ist, kann sie von Anhang 2 in Anhang 1 umgestuft werden. Das bedeutet für Sittichhalter, dass sie sich vor dem Erwerb neuer Vögel über die aktuelle Einstufung erkundigen müssen.


 

CITES Anhang 2

In Anhang 2, auch Anhang B genannt, sind die geschützten Arten gelistet. Dazu gehören alle Sitticharten, mit Ausnahme derer, die in Anhang A gelistet sind. Lediglich Wellensittiche und Nymphensittiche finden sich auf keiner der beiden Listen. Sittiche des Anhang B benötigen keine CITES Bescheinigung, allerdings sind sie meldepflichtig und kennzeichnungspflichtig. In Anhang B findet man fast alle südamerikanischen und afrikanischen Sittiche. Ausnahmen bei der Meldepflicht gibt es vor allem bei australischen Sitticharten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Erwerb einer Sittichart über deren aktuelle Einstufung.
Falls ein Sittich nicht aus der EU stammt, benötigt man eine CITES Bescheinigung. Dies gilt für alle Sitticharten, auch wenn sie nicht gelistet oder in Anhang B zu finden sind.

 

CITES Formular

Wie und wo Sie Sittiche anmelden und CITES Papiere beantragen können, wie hoch die Gebühren für die Erstellung sind etc. erfahren Sie auf unserer Seite CITES Bescheinigung.

 

Info:  Informationen über Meldepflicht, Kennzeichnungspflicht und Sachkundenachweis können Sie bei uns finden.



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