Seitenübersicht

Netzwerke & Links

Sittich Sinnesorgane

Sinnesorgane der Vögel, Sittiche, Ohren, hören, Brutflecken, AugenSittiche und Papageien verfügen genau wie andere Lebewesen über Sinnesorgane, die ihnen das Überleben in ihrer speziellen Umgebung ermöglichen. Einige ihrer Sinne ähneln denen von Menschen und Säugetieren, andere, wie zum Beispiel die Augen, funktionieren ganz anders. Sittiche haben zudem Sinnesorgane, die wir überhaupt nicht besitzen. Dazu gehören die Herbstschen Körperchen und die Brutflecken.
Da es bisher noch nicht viele wissenschaftliche Untersuchungen über die exakten Leistungen der Sinnesorgane bei Sittichen gibt, muss man aus dem individuellen Verhalten der Vögel auf ihre Wahrnehmungsfähigkeiten schließen.

 

Brutflecken

Die Sinne der Sittiche sind teilweise anders ausgebildet als die bei Säugetieren und Menschen. So verfügen Sittiche z.B. über die zum Tastsinn zählenden Brutflecken. Dabei handelt es sich um stark durchblutete, mit wenigen Federn versehene Stellen auf der Brust des Vogels, mit denen Bewegungen im Ei oder das bevorstehende Schlüpfen der Küken registriert werden. Wahrscheinlich überprüft die Henne auch mit Hilfe der Brutflecken die Anzahl der Eier in ihrem Gelege.

Vibrationssinn bei Sittichen

Vögel verfügen über ein Sinnesorgan, das sich in ihren Beinen befindet, die Herbstschen Körperchen. Mit ihnen können sie selbst feinste Vibrationen wahrnehmen. In der Natur spüren die Sittiche durch kleine Bewegungen der Äste, auf denen sie sitzen, ob die Vibrationen durch harmlose Phänomene wie Wind und Regen oder durch sich nähernde Feinde oder andere gefährliche Ereignisse verursacht werden. So können bei drohender Gefahr frühzeitig flüchten.
Sittiche, die in menschlicher Obhut gehalten werden, reagieren ebenfalls sehr empfindlich selbst auf leichte Erschütterungen. Meist bekommen sie Angst oder Panik und wollen wegfliegen. Der Käfig muss deshalb an einem absolut erschütterungsfreien Platz stehen. Niemals darf er auf, oder auch nur in der Nähe von, Kühlschrank oder sogar Waschmaschine stehen. Selbst ein kurzfristiges Abstellen erfüllt den Vogel mit großer Angst.

 

Sittich Ohren

Da Sittiche sich durch Rufe verständigen, weiß man, dass die Ohren ein wichtiges Sinnesorgan sind. Sie befinden sich schräg hinter den Augen, sind aber durch das Gefieder von außen nicht sichtbar. Sittiche hören sehr gut und können Frequenzen von 400 bis 20000 Hertz (Menschen 16 bis 20000) wahrnehmen. Vor allem die Auflösung akustischer Signale gelingt ihnen gut. Sittiche können selbst da eine klare Tonfolge erkennen und sogar wiedergeben, wo Menschen nur „Krach“ hören.

Geschmacks- und Geruchssinn bei Sittichen

Über die Fähigkeiten zu riechen und zu schmecken, weiß man bei Sittichen fast gar nichts. Man vermutet, dass sie nicht sehr ausgeprägt sind. Sittiche scheinen aber eine Vorliebe für bestimmte Speisen zu haben. Auffallend ist, dass sie Schärfe wohl nicht schmecken können. So enthalten einige Futtermischungen getrocknete Peperoni, die von den Vögeln mit großem Genuss gefressen werden.

Tipp: auf unserer Seite über Sittich Augen können Sie Infos über das besondere Sehen der Vögel finden.

 



sittich24.de wird berprft von der Initiative-S

Mehr Pagerank, Homepage bekannt machen und mehr Besucher!