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Neues Zuhause für Sittiche

 

Wenn man sich einen oder mehrere neue Sittiche anschafft, muss man bedenken, dass das neue Zuhause für den Vogel viel Stress bedeutet. Er muss seine gewohnte Umgebung verlassen, einen Transport hinter sich bringen, sich an eine neue Wohnung, neue Schwarmmitglieder und vor allem neue Menschen gewöhnen. All diese Veränderungen machen ihm Angst.
Als zukünftige „Vertrauensperson“ des neuen Sittichs sollte man sich bemühen, diesen Stress möglichst gering zu halten. Dazu kann man einiges beitragen.
Zunächst einmal muss der Transport ins neue Zuhause geplant werden. Die Heimfahrt sollte möglichst kurz sein und weder in einem von der Sonne aufgeheizten noch in einem stark ausgekühlten oder zugigen Auto stattfinden. Außerdem sollte die Transportbox während der Fahrt gut gesichert oder festgehalten werden, damit der Vogel bei Bremsmanövern oder in starkem Kurven nicht herumbgeschleudert wird.


 

Transportbox für Sittiche

Die meisten Zoofachhandlungen stecken die Sittiche für den Transport in kleine Pappkartons. Diese sind jedoch nicht besonders gut geeignet. Besser ist ein kleiner Transportkäfig oder eine Transportkiste für Katzen oder Hunde, in die eine Sitzstange fest installiert wurde, damit der Sittich sicher sitzen und sich gut festhalten kann. Die Größe des Käfigs oder der Box muss der Größe des Sittichs angepasst sein. Für die Vögel ist es unangenehm, wenn ihr Schwanz gekrümmt oder sogar geknickt wird. Bei längeren Fahrten sollten dem Sittich ausreichend Wasser und Futter (eventuell auch Spielzeug) zur Verfügung stehen.

 

Ankunft des Sittichs Zuhause

Damit bei der Ankunft des Sittichs im neuen Heim alles möglichst schnell geht, sollte man den Käfig vorbereitet haben. Sitzstangen, Vogelsand, Spielzeug, Futter und Wasser sollten auf den Neuankömmling warten. Stellen Sie nun die Transportbox auf den Käfigboden und öffnen Sie sie vorsichtig. Lassen Sie den verängstigten Vogel nun in Ruhe. Irgendwann wird er die Transportbox von alleine verlassen. Nach einiger Zeit erkundet er seinen Käfig und seine neue Umgebung.
Wirkt der Sittich hingegen apathisch und bleibt über viele Stunden auf dem Boden sitzen, kann das ein Zeichen dafür sein, dass durch den Stress eine versteckte Krankheit ausgebrochen ist. Der Vogel sollte unmittelbar zu einem vogelkundigen Tierarzt gebracht werden.

 

Die ersten Tage Zuhause

Gönnen Sie Ihrem Sittich an den ersten Tagen viel Ruhe, damit er sich eingewöhnen kann. Sprechen Sie viel, aber leise und ruhig mit ihm. Sie können ihm auch etwas Vorlesen, Vorsingen oder Summen. So gewöhnt er sich an Ihre Stimme und Ihre Bewegungen. Tobende Kinder, Besuche von Freunden oder Verwandten, Lärm und Hektik sollten Sie anfangs in der Nähe des Käfigs vermeiden.


Wenn Sie den Käfig säubern oder die Sittiche füttern, sollten Sie dies sehr behutsam tun. Schauen Sie den neuen Vogel nie direkt an, sondern drehen ihren Kopf zur Seite. Da Sittiche häufig Opfer von Raubtieren werden, ist für sie der frontale Anblick in ein menschliches Gesicht sehr beängstigend. Bieten Sie einem Sittich hingegen Ihre Seitenansicht, beruhigen Sie ihn damit. Schauen Sie ihn frontal an, sollten Sie Ihre Augen immer wieder schließen, um ihm Gelassenheit und Ruhe zu demonstrieren.

Tipp 1: Stress und Angst des neuen Sittichs sind deutlich geringer, wenn weitere Artgenossen da sind. Von ihnen kann er alles abgucken, was er im neuen Heim wissen muss.

Tipp 2: Auf gestreifte Kleidung und schwarze Stiefel reagieren viele Sittiche und Papageien mit Furcht, deshalb sollten Sie darauf lieber verzichten.

Tipp 3: Die Telefonnummer eines vogelkundigen Tierarztes sollte für den Notfall immer bereit liegen.

 



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