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Sittich Eier

Sittich Eier, Ei gelegt, befruchtet, steckt fest, Blut, Befruchtung

Sittich Eier

Wenn Sittiche zur Brut bereit sind, legt die Henne im Abstand von jeweils 1-2 Tagen je nach Art etwa 3-8 weiße Eier in ihre Bruthöhle. Die Größe des Eis hängt von der Größe der Sittichart ab, die Größe des Geleges wird u. a. von der Ernährung beeinflusst, d. h. je gehaltvoller das Futter ist, desto mehr Eier kann das Weibchen produzieren. Meist beginnt die Henne mit der Brut erst nach dem zweiten oder dritten Ei. Nach der artspezifisch unterschiedlichen Brutzeit schlüpft das erste Küken, dem die anderen wiederum im Abstand von 2 Tagen folgen.
Für ein kleines Küken ist es nicht einfach, sich aus dem Ei zu befreien. Zunächst muss es von innen ein Loch in die Eierschale picken. Dazu benutzt es den Eizahn (ein Kalkaufsatz, der sich auf der Oberseite des Schnabels befindet und kurz nach dem Schlüpfen beim Vogel wieder verschwindet). Anschließend dreht sich das Küken langsam um die eigene Achse, wobei es weitere kleine Löcher fabriziert, die dann eine Art Lochkranz ergeben. Nun kann der kleine Vogel durch eine Streckung des Körpers die obere Hälfte der Eierschale abheben und aus dem Ei schlüpfen.

 

Befruchtete Sittich Eier

Ob ein Sittich Ei befruchtet ist, kann man nach circa 5-6 Tagen erkennen. Dann lässt sich die Befruchtung an feinen Blutgefäßen, die sich im Ei gebildet haben, erkennen. Diese Blutgefäße bewirken zudem, dass das Ei dunkler wirkt als zu dem Zeitpunkt, als die Henne es gelegt hat. Ein nicht befruchtetes Ei zeigt diese Veränderungen nicht. Mit Hilfe einer Schierlampe sieht man am besten, ob ein Ei befruchtet wurde. Hält man sie neben das Ei, wird dieses durchleuchtet, und man sieht die Farbveränderungen und die Blutgefäße, ohne das Ei aus dem Nistkasten zu nehmen. Auch beim Halten gegen ein Licht (Sonne, helle Lampe) lässt sich die Befruchtung erkennen. In diesem Fall muss man jedoch das Ei aus dem Nest entfernen, was ziemlich gefährlich ist, denn schon bei leichten Drehungen des Eis können sich die Hagelschnüre, die der Befestigung des Dotters dienen, verdrehen, was wiederum schnell zum Tod des Embryos führt. Deshalb sollten Sie die Eier auf keinen Fall drehen, möglichst aber erst gar nicht in die Hand nehmen!!

 

 

Sittich legt ein unbefruchtetes Ei

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Die Größe der Eier ist bei den verschiedenen Sitticharten unteschiedlich. Links ein Großsittich Ei, rechts ein Wellensittichei.

Es kommt relativ häufig vor, dass nicht jedes Ei, das eine Henne gelegt hat, befruchtet ist. Manchmal ist auch ein ganzes Gelege unbefruchtet. In anderen Fällen legt eine Henne ein Ei, obwohl sie keinen Partner hat oder der Halter möchte keinen tierischen Nachwuchs großziehen und sterilisiert deshalb die Eier.
Bitte nehmen Sie Ihren Sittichen in diesen Fällen auf keinen Fall die Eier weg, da die Henne sonst wahrscheinlich sofort neue Eier legen wird. Dies ist sehr ungesund und kann mitunter zum lebensbedrohlichen Legezwang führen. Lassen Sie die Henne ruhig brüten. Entfernen Sie die Eier frühestens nach der normalen Brutzeit aus dem Nest, besser erst dann, wenn die Henne von sich aus nicht mehr brütet und kein Interesse mehr an ihrem Gelege zeigt. Entfernen Sie dann die Eier zusammen mit dem Nistkasten, damit das Weibchen nicht sofort wieder neue Eier legt und sich erstmal erholen kann.

 

Blut am Sittich Ei

Ein Sittich Ei ist Relation zum Bauch des Weibchens ziemlich groß. Deshalb kommt es manchmal beim herauspressen zu Verletzungen des Legedarms. Man sieht das an blutigen Flecken, die das ansonsten rein weiße Ei bedecken. Wenn es sich um etwas größere Flecken handelt, sollten Sie sofort einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen, um das Leben der Henne nicht zu gefährden. Bedenken Sie, dass so ein kleiner Vogel nur sehr wenig Blut besitzt, ein Verbluten geschieht somit sehr schnell. Für das Küken im Ei ist Blut auf der Eierschale nicht gefährlich.

 

 

Sittich Ei steckt fest

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Sittich ein Ei legen möchte und dabei Probleme hat, sollten Sie SOFORT einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen. Legenot ist für eine Henne ein lebensbedrohlicher Zustand, der ein sofortiges Eingreifen erfordert. Bei einem erfahrenen Tierarzt hat Ihr Vogel eine große Chance zu überleben.

 

 

Was tun, wenn Sittich Eier abgestorben oder kaputt sind

Mitunter passiert es leider, dass ein Küken noch im Ei stirbt. Manchmal erkennt man es daran, dass dunkle Flecken auf der Eierschale zu sehen sind. Auch kann das Ei seine Form verändern, es ist dann nicht mehr richtig oval sondern sehr unregelmäßig. Ist das Küken im Ei abgestorben, beginnt es meist zu faulen. Das ist weder gesund für die Henne noch für die übrigen (eventuell schon geschlüpften) Jungvögel. Außerdem kann das Ei auch unter der Henne platzen. Deshalb entfernen Sie zur Sicherheit der übrigen Vögel ein abgestorbenes oder kaputtes Ei aus dem Nest.

Info: ausführliche Informationen über die Sittichzucht können Sie bei uns nachlesen.



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