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Sittich Futter

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Körnerfutter für Sittiche

Ein Körnerfutter für Großsittiche ist bei den meisten Haltern die Basis der Ernährung. Die Zusammensetzung der im Handel erhältlichen Mischungen besteht u.a. aus verschiedenen
Hirsearten, Kanariensaat, Milokorn, Nackthafer, Spitzsaat, Negersaat, Leinsaat und Sonnenblumen-, Kürbis- und Melonenkernen bestehen. Manchmal sind auch Kräuter, getrocknetes Obst (Apfel, Mango, ungeschwefelte Rosinen) und Gemüse ( Möhren, Paprika), Chilischoten (unbehandelt) oder Beeren (Holunder, Himbeere) hinzugefügt.
Keinesfalls sollte Sittichfutter Hanfsamen beinhalten, da durch den Hanf der Hormonspiegel der Hennen steigt, und es so zu vermehrter Brutbereitschaft und Aggressivität kommen kann. Auch das gefürchtete Dauereierlegen, bei dem die Vögel häufig sterben, kann durch falsche Fütterung entstehen.

 

Sittiche füttern mit Sonnenblumenkernen

Die meisten Körnermischungen für Großsittiche enthalten sehr viele Sonnenblumenkerne. Diese werden von den Vögeln besonders gerne gefressen, sind aber leider sehr ungesund. Sie enthalten viel Fett und führen zu Übergewicht und Krankheiten wie Gefäß- oder Herzproblemen. Auch Kardisaat führt zu ähnlichen Problemen. Achten Sie darauf, dass Ihr Futter keine, oder zumindest möglichst wenige, Sonnenblumenkerne enthält. Bei einem hohen Anteil von Sonnenblumenkernen kann man das Großsittichfutter auch mit Wellensittichfutter vermischen.

 

Sittich Fütterung mit Insekten

Einigen Futtermischungen für Großsittiche sind auch Insekten, Weichtiere, Krebstiere, Eiweißextrakte und Eiprodukte zugefügt. Für manche Sittiche gehören Insekten u.ä. auch zu ihrem natürlichen Speiseplan. Da die meisten Sitticharten jedoch reine Pflanzenfresser sind, sollte man sich vor dem Kauf über die Bedürfnisse der eigenen Vögel gut informieren und die Liste der Inhaltsstoffe auf der Futterpackung gut durchlesen.
Bedenken Sie bitte auch, dass tierisches Eiweiß (Protein) die Harnsäure erhöht und dadurch Nieren, Leber etc belastet. Wird zu häufig tierisches Protein gefüttert, kann es zu Gicht beim Sittich kommen.

 

Haltbarkeit von Sittich Futter

Beim Kauf von Sittich Futter sollte man auf das Haltbarkeitsdatum achten, da die Vitalstoffe im Futter nur etwa ein Jahr haltbar sind. Die Frische des Futters lässt sich auch an dessen Keimfähigkeit erkennen, da nur Körner, die noch Vitalstoffe enthalten, Keime ausbilden können. Man kann dies leicht überprüfen, indem man einige Körner in Wasser gibt und sie quellen und keimen lässt. Keimt nur ein geringer Prozentsatz der eingeweichten Körner, ist das Futter überaltert und sollte den Vögeln nicht mehr gegeben werden.

 

Sittichfutter kaufen

Sittich Futter kann man günstig im Zoofachhandel oder im Online Shop kaufen. Es gibt auch Sittichfuttershops, die für unterschiedliche Sittich- und Papageienarten spezielles artgerechtes Futter anbieten. Die im Supermarkt erhältlichen Körnermischungen enthalten häufig Honig, Zucker, Fett, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Abfallprodukte wie Bäckereierzeugnisse, Backnebenprodukte oder Eierzeugnisse. Diese Zutaten sind extrem ungesund und haben in Sittichfutter nichts zu suchen.
Achten Sie beim Kauf bitte auch auf die Haltbarkeit von Körnerfutter, da nach spätestens einem Jahr die Vitalstoffe aus dem Futter verschwunden sind und Ihre Vögel nicht mehr ausreichend versorgt werden. Deshalb ist der Kauf von Packungen mit 25 kg und mehr nur zu empfehlen, wenn Sie eine große Menge Sittiche zu versorgen haben.

Die Frische von Vogel Futter lässt sich durch einen Test erkennen. Nur Körner, die noch Vitalstoffe enthalten, sind keimfähig. Man kann dies leicht überprüfen, indem man einige Körner in Wasser gibt und sie quellen und keimen lässt. Keimen nur wenige oder gar keine Körner sollten Sie das Sittichfutter nicht mehr verwenden.

 

Sittichfutter selber mischen

Wenn Sie die Zutatenliste von Körnerfutter für Sittiche beachten, und dabei auf die oben aufgeführten schädlichen Körner und Zusatzstoffe verzichten, ist es in der Regel nicht nötig, Körnerfutter für Vögel selber zu mischen, da die fertigen Körnermischungen meist ausgewogen zusammengestellt sind. Wenn Sie es wünschen, können Sie die verschiedenen Körner auch einzeln kaufen und sich eine individuelle Mischung herstellen. Das erfordert jedoch spezielle Kenntnisse, über die die meisten Hobbyhalter nicht verfügen.

 

Lagerung von Körnerfutter

Damit die Vitalstoffe im Futter möglichst lange erhalten bleiben, sollte man es trocken, dunkel und luftig lagern. Als Futterbehälter eignen sich Eimer oder Tüten aus Pappe, Leinen, Baumwolle oder Ton. Behältnisse aus Kunststoff bzw. Plastik sollte man nicht verwenden, da in ihnen das Futter nicht ausreichend belüftet wird und so leichter Schimmel oder Fäulnis entstehen kann. Auch kann das Futter von Ungeziefer befallen werden. Den Befall kann man am Geruch, an feinen spinnwebenartigen Fäden, Verklumpungen oder an hellen Flecken erkennen.
Sind in den Körnermischungen auch nur geringste Spuren von Schimmel, Fäulnis oder Ungeziefer zu entdecken, darf es auf gar keinen Fall mehr an die Sittiche verfüttert werden, da diese sonst sehr krank werden.

Tipp: Die Sittiche fressen nur das Innere der Körner, die Hülsen fallen auf das restliche Futter im Napf zurück. Damit die Tiere auch die unten liegende Nahrung erreichen können, sollte man 1 bis 2 mal täglich die Hülsen entfernen.

Weitere Info über die Ernährung von Sittichen,  welches Grünfutter  verfüttert werden darf und über Eifutter, Aufzuchtfutter, Extrudate und Pellets, Keimfutter, Kochfutter und Quellfutter können Sie auf unseren Seiten nachlesen.

Ausführliche Informationen über eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung für Sittiche finden Sie ebenfalls in einigen Büchern, die wir speziell für Sie ausgewählt haben.

 



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