Seitenübersicht

Netzwerke & Links

Plattschweifsittich Zucht

Die Zucht von Plattschweifsittichen (Platycercus) in menschlicher Obhut ist relativ unkompliziert. Wenn ein Paar sich gut versteht, Ernährung und Temperatur stimmen, steht einer Brut meist nichts mehr im Wege.
Plattschweifsittiche sind Höhlenbrüter, die ihre Eier in freier Natur ohne Nistmaterial in Astlöcher oder hohle Baumstämme legen. Zur Zucht verwendet man entweder Naturbaumstämme mit mindestens 25 cm Durchmesser oder einen hochformatigen Nistkasten mit einer Grundfläche von 25 cm x 25 cm und einer Höhe von ca 40 cm. Vom Einflugloch (Durchmesser 6-8 cm) bis zum Boden sollte eine Steighilfe angebracht werden. Bei der Wahl ihrer Brutgelegenheit sind Plattschweifsittiche meist nicht sehr wählerisch.

 

Plattschweifsittiche Brut

Bei den Plattschweifsittichen legt die Henne im Abstand von 1-2 Tagen  4-7 weiße Eier. Etwa ab dem dritten Ei beginnt sie fest zu brüten. Die Hähne beteiligen sich nicht an der Brut, versorgen jedoch die Hennen mit Nahrung. Nach einer Brutzeit von 21 Tagen schlüpfen die Küken in mehrtägigem Abstand. Im Alter von etwa 10 Tagen können sie mit einem geschlossenen AZ Ring gekennzeichnet werden, nach 35 Tage verlassen sie das Nest. Anschließend müssen sie noch 4-6 Wochen von den Eltern gefüttert und versorgt werden. Erst dann sind sie selbstständig. In menschlicher Obhut sollten Plattschweifsittiche niemals vor diesem Zeitpunkt abgegeben werden. Unterernährung, Krankheitsanfälligkeit und mangelhafte soziale Kompetenzen sind sonst die Folge.
Geschlechtsreif werden Plattschweifsittiche im Alter von ein bis zwei Jahren (artabhängig).


 

Plattschweifsittiche Mutationen

Bei den meisten Arten der Plattschweifsittiche gibt es viele verschiedene Mutationen und Farbschläge. Vor allem die Pennantsittiche und die Rosellasittiche sind für ihre vielfältigen und prächtigen Farbvariationen bekannt. Es gibt sie u.a. als Lutino, Albino, Isabell, Falbe, Zimt, Schecken und in oliv, mauve, rot, weiß und sämtlichen Pastelltönen. Auch wenn die enorme Farbenpracht verlockend für Züchter und Halter ist, sollte man auch in Zukunft darauf achten, weiterhin artenreine Nominatformen und Unterarten zu züchten und zu erhalten.

 

Plattschweifsittich Hybriden

Da die verschiedenen Arten der Plattschweifsittiche eng miteinander verwandt sind, können sie sich auch miteinander paaren. Die daraus entstehenden Hybriden (Mischlinge) scheinen allerdings nicht besonders fruchtbar zu sein. Trotzdem gibt es schon sehr viele Kreuzungen verschiedener Arten und Unterarten. Um die einzelnen Arten und Unterarten auch in Zukunft zu erhalten, sollten Züchter auf Artenreinheit und Unterartenreinheit bei der Zucht achten.


Tipp: Weitere Info finden Sie auf unseren Seiten Plattschweifsittiche, deren Arten und Haltung.
Ausführliche Informationen über die Zucht von Sittichen können Sie ebenfalls auf unseren Seiten erhalten.

 



sittich24.de wird berprft von der Initiative-S

Mehr Pagerank, Homepage bekannt machen und mehr Besucher!