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Laufsittiche

Laufsittiche, Arten, Plattschweifsittiche, Lebenserwartung

Laufsittich (Springsittich)

Die Laufsittiche (Cyanoramphus) sind eine Gattung des Tribus Plattschweifsittiche (Platycercini) und gehören zur Ordnung der Papageien. Es gibt acht lebende Arten Laufsittiche und drei bereits ausgestorbene. Früher wurden einige Arten als Unterarten der Ziegensittiche geführt, neue DNA Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass es sich um eigenständige Arten handelt.
Als Heimvögel sind vor allem die Ziegensittiche und die Springsittiche bekannt und beliebt. Zu den Laufsittichen zählen weiterhin Einfarbsittiche, Norfolk Laufsittiche, Einfarblaufsittiche, Forbes-Springsittiche und Alpensittiche.
Laufsittiche sind eng verwandt mit den Hornsittichen aus Neukaledonien und der Gattung der australischen Plattschweifsittiche.

 

Laufsittich Aussehen

Laufsittiche sind mit einer Größe von circa 23-27 cm mittelgroße Sittiche. Ihr Gefieder ist überwiegend grün. Ihr Schwanz ist relativ lang und abgestuft, die Füße sind lang und kräftig und damit für das Laufen auf dem Boden gut geeignet.
Im Aussehen unterscheiden sich Männchen und Weibchen der Laufsittiche kaum von einander (kein Geschlechtsdimorphismus). Die Gefiederfarben sind ähnlich. Allerdings sind die Hähne in der Regel etwas kräftiger gebaut als die Hennen, was man besonders an ihrem Kopf und ihrem blau grauen Schnabel erkennen kann. Ihre Lebenserwartung beträgt circa 12-17 Jahre.

 

Laufsittiche Lebensraum

Laufsittiche leben hauptsächlich auf Neuseeland und den benachbarten Inseln, in Neukaledonien und auf den Norfolkinseln. Die Verbreitung auf den Inseln hat zur Bildung diverser Unterarten beigetragen. Laufsittiche bewohnen vorwiegend Wälder und busch- und baumbestandenes Land. Sie sind in ihrer Heimat vom Aussterben bedroht.

Laufsittiche Verhalten

Das Verhalten der Laufsittiche entspricht im Allgemeinen dem Verhalten anderer Sitticharten. Ihren Namen haben die Vögel, weil sie häufig auf dem Boden und auf Ästen laufen. Dort suchen sie auch gern ihr Futter, indem sie ähnlich wie Hühner mit den Füßen nach der Nahrung scharren. Laufsittiche leben jedoch nicht nur auf dem Boden. Sie sind zudem ausgezeichnete, ausdauernde Flieger und geschickte Kletterer.
Eine Besonderheit der Laufsittiche ist, dass sie in der Lage sind, ihren Fuß wie große Papageien zu nutzen. Sie können die Nahrung mit dem Fuß festhalten und zum Schnabel führen. Während sie abbeißen oder ein Korn schälen, behalten sie die ganze Zeit die Nahrung im Fuß.

 

Soziale Gefiederpflege der Laufsittiche

Auffallend bei den Laufsittichen ist, dass die „soziale Gefiederpflege “, die typisch für fast alle Papageien ist, bei ihnen nicht vorkommt. Sie sind Distanztiere, die sogar zu ihrem Partner Abstand halten, sich nicht kraulen, keine gegenseitige

Gefiederpflege betreiben und auch nicht miteinander schnäbeln. Nur das Balzfüttern, bei dem das Weibchen wie ein Jungvogel um Futter bettelt und vom Männchen gefüttert wird, findet zwischen zwei Partnern statt. Dadurch wird die Partnerschaft hergestellt und gefestigt.
Die Abwesenheit der sozialen Gefiederpflege bedeutet jedoch nicht, dass Laufsittiche auf die Gesellschaft von Artgenossen verzichten könnten. Mit ihrem Partner fressen, spielen und schlafen sie gemeinsam. Einzeln gehaltene Laufsittiche leiden sehr unter ihrer Einsamkeit.

Tipp: Weitere Info erhalten Sie auf unserer Seite die Haltung von Laufsittichen.
In diesem Buch von Jörg Asmus und Werner Lantermann finden Sie alle wichtigen Informationen über Australische Sittiche, deren Haltung, Zucht, Artenschutz und die Vorstellung und Beschreibung der einzelnen Arten.



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