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Australische Sittiche

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Wellensittiche und Springsittiche gehören zu den beliebtesten Australischen Sittichen

Als australische Sittiche bezeichnet man die Arten, die in Australien, Neuseeland und auf den pazifischen Inseln leben. Es gibt dort insgesamt 47 verschiedene Sitticharten, die in 16 Gattungen zusammengefasst werden. 35 Arten aus 14 Gattungen leben in Australien, 13 Arten aus 2 Gattungen auf Neuseeland und drei Arten aus 1 Gattung im Pazifik. Die australischen Sittiche sind aufgrund ihres farbenprächtigen Gefieders besonders auffällige Vögel und zählen für viele Menschen zu den schönsten Sittichen und Papageien weltweit. Viele der in Australien beheimateten Vogelarten (234 Spezies) gelten als bedroht oder sind schon ausgerottet. Für die meisten Sittichenarten Australiens scheint die Lage noch nicht so bedrohlich. Anders sieht es jedoch für die neuseeländischen und pazifischen Sittiche aus, diese sind zum Teil stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. In den letzten 10 Jahren hat sich vor allem die Situation für den Westlichen Erdsittich (Pezoporus flaviventris) und den Norfolk-Ziegensittich (Cyanoramphus cooki) deutlich verschlechtert

 

 

Lebensraum australischer Sittiche

Ein großer Teil Australiens besteht aus Wüsten, Savannen und Steppen, alles Gegenden mit geringem Niederschlag und einer kargen Vegetation. Einige Sitticharten haben sich auf dieses Habitat spezialisiert, dazu gehören Glanzsittiche, Nachtsittiche und Wellensittiche. Im Norden und Osten von Australien und in Tasmanien herrscht eher ein gemäßigtes bis tropisches Klima. Dort findet man Wälder und offene Waldgebiete, die von vielen verschiedenen Arten bewohnt werden. Man kann dort Rosellasittiche, Königssittiche, Pennantsittiche, Strohsittiche, Schönsittiche und Hoodedsittiche sehen. In Südaustralien gibt es viele Landstriche, in denen überwiegend Sträucher und Gebüsche wachsen. Neben dem Gras- und Buschland existieren dort Galeriewälder. Zu den Sittichen Südaustraliens, die sich an diese Lebensräume angepasst haben, zählen Blutbauchsittiche, Barnardsittiche, Vielfarbensittiche, Singsittiche, Schmucksittiche, und Bergsittiche. In den Wäldern und im offenen Grasland Neuseelands leben die auch in Deutschland mittlerweile als Heimvögel sehr beliebten Ziegensittiche und Springsittiche. Auf den ozeanischen Inseln leben die dort vorkommenden Sitticharten überwiegend im Regenwald. Zu ihnen zählen Rotflügelsittiche, Königssittiche, Hornsittiche, Glanzflügelsittiche und Pompadoursittiche.

 

 

Verhalten australischer Sittiche

Vor allem in den trockenen Gebieten haben die dort lebenden Vögel häufig Probleme, ausreichend Wasser und Nahrung zu finden. Das führt dazu, dass einige Arten keine treuen Standortvögel sind sondern ein nomadisierendes Leben führen müssen. Zu den Nomaden gehören die Wellensittiche, Nymphensittiche, Prachtsittiche, Bourkesittiche und ein Teil der Grassittiche. Schwalbensittiche, Singsittiche, Feinsittiche und Orangebauchsittiche suchen während der Brutperiode regelmäßig spezielle Gebiete auf, so dass man sie als Zugvögel bezeichnen kann. Regelmäßiges Zugverhalten kommt bei Sittichen und Papageien nicht sehr häufig vor.

Tipp: Weitere Info über Australische Sittiche erhalten Sie auf den Seiten Arten und Gattungen, deren  Haltung und Zucht .

 

Bücher über Australische Papageien und Sittiche

Australische Sittiche von Jörg Asmus und Werner Lantermann
In diesem Buch  finden Sie alle wichtigen Informationen über Australische Sittiche, deren Haltung, Zucht, Artenschutz und die Vorstellung und Beschreibung der einzelnen Arten.

Australische Papageien von Joseph M. Forshaw



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